Location

lohberg

lohberg_setcard

LOCATION


Zur Versorgung des Dinslakener Bandeisenwalzwerks mit Kokskohle gründen Fritz, Joseph und August Thyssen am 30. Dezember 1905 die Gewerkschaft Lohberg. 1907 beginnt das Abteufen der Schächte Lohberg 1 und 2 an der Landstraße zwischen Dinslaken und Hünxe. 1912 erreichen die Schächte in 475 und 481 Metern die ersten Flöze. 1914 nimmt die Zeche die planmäßige Förderung für die Thyssen-Stahlwerke auf.

 

Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl. Die höchste Jahresförderung leistete „Lohberg“ mit 3.135.415 Tonnen Kohle im Jahr 1979.
Bis zur Stilllegung am 1. Januar 2006 blieb das Bergwerk ein leistungsstarker Standort und gehörte zu den größten Anlagen der Deutschen Steinkohle AG. Noch im Jahr 2004 konnten die fast 3.000 Beschäftigten auf eine Jahresförderung von 1,7 Mio. t Kohle blicken.
Ende 2005 wurde die Zeche stillgelegt. Zahlreiche der mehr als 1.400 Mitarbeiter werden auf andere Zechen verteilt oder gehen in den Vorruhestand. Seit Juni 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz (Pförtnerhaus, Betriebsgebäude und Fördermaschinenhäuser) abgebrochen.
Der große Bestand an historischen Bauten lässt die Gesamtdisposition einer Zeche der Jahrhundertwende auch heute noch deutlich werden. Die Gründungsbauten zeigen den typischen Stil der Zeit: Rundbogenfenster, Lisenen und verputzte Wandflächen gliedern die Fassaden. Bemerkenswert ist auch das Fördergerüst über Schacht 1. Dieser Typ findet sich im Ruhrbergbau neben Lohberg nur noch auf dem Bergwerk Westfalen in Ahlen.
2008 stellt die Eigentümerin den Antrag, die unter Denkmalschutz stehenden Fördergerüste über den Schächten 1 und 2 abreißen zu dürfen. Um dies zu verhindern, gründet sich Ende 2008 der Förderverein „Fördertürme Bergwerk Lohberg e.V.“
Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl. Die höchste Jahresförderung leistete „Lohberg“ mit 3.135.415 Tonnen Kohle im Jahr 1979.
Bis zur Stilllegung am 1. Januar 2006 blieb das Bergwerk ein leistungsstarker Standort und gehörte zu den größten Anlagen der Deutschen Steinkohle AG. Noch im Jahr 2004 konnten die fast 3.000 Beschäftigten auf eine Jahresförderung von 1,7 Mio. t Kohle blicken.
Ende 2005 wurde die Zeche stillgelegt. Zahlreiche der mehr als 1.400 Mitarbeiter werden auf andere Zechen verteilt oder gehen in den Vorruhestand. Seit Juni 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz (Pförtnerhaus, Betriebsgebäude und Fördermaschinenhäuser) abgebrochen.
Der große Bestand an historischen Bauten lässt die Gesamtdisposition einer Zeche der Jahrhundertwende auch heute noch deutlich werden. Die Gründungsbauten zeigen den typischen Stil der Zeit: Rundbogenfenster, Lisenen und verputzte Wandflächen gliedern die Fassaden. Bemerkenswert ist auch das Fördergerüst über Schacht 1. Dieser Typ findet sich im Ruhrbergbau neben Lohberg nur noch auf dem Bergwerk Westfalen in Ahlen.

2008 stellt die Eigentümerin den Antrag, die unter Denkmalschutz stehenden Fördergerüste über den Schächten 1 und 2 abreißen zu dürfen. Um dies zu verhindern, gründet sich Ende 2008 der Förderverein „Fördertürme Bergwerk Lohberg e.V.“

 

 

http://www.foerderverein-foerdertuerme-lohberg.de/page1.html

http://www.bergwerk-lohberg.de/page1.html

lohberg_location